Aus dem Schulleben
M 7 auf KlassenfahrtKlassenfahrt der M7 auf die Burg Wernfels (oder: Der falsche Zug!)
Wir fuhren am Montag den 29.11.2010 um 9 Uhr voller Erwartung nach Wernfels, das liegt bei Nürnberg, zur Burg Wernfels auf Klassenfahrt. In Augsburg mussten wir umsteigen, hatten aber 30 Minuten Aufenthalt. Als ein Schüler kopfschüttelnd vom Bahnhofsklo zurückkam, fragten wir was los sei. „80 Cent fürs Klo, ich glaub ich spinn“, sagte er. Als wir dann wieder im Zug waren, stellten wir fest, dass unser Teil des Zuges nach Ulm fährt. Schweißperlen waren auf der Stirn und wir rannten mit der ganzen Klasse in den hinteren Zugteil. Um 11:49 Uhr kamen wir dann endlich am Bahnhof in Georgensmünd an. Dann Fuhren wir mit einen Luxusbus noch 15 Minuten nach Wernfels. Als wir endlich in der wunderschönen Burg angekommen waren stellten wir die Koffer ab und gingen zum Mittagessen.Es gab Spagetti und Obstsalat. Danach kam die Zimmereinteilung dran. Wir hatten tolle Zimmer, von vier bis acht Personen. Danach gingen wir 90 Minuten im Schnee spazieren in der schönen Natur. Nach dem langen Marsch hatten wir eine Stunde Freizeit. In dieser betätigten wir uns spielend mit Fußball, Tischtennis usw. Anschließend kam die Burgrallye dran und wir mussten Fragen über die Burg beantworten, was bei vier Stockwerken ganz schön in die Beine ging. Dann ging es zum Abendessen, es gab lecker Lasagne. Am Abend ab 19 Uhr hatten wir einen Spieleabend, da konnten wir Skipo, Tabu und Anderes spielen. Um 22 Uhr war Nachtruhe, aber das Zimmer K8 spielte noch Fußball. Nach dem Match fielen die letzten Schüler müde ins Bett.
Dienstag: Die ganze Klasse „durfte“ bei -9 Grad um 6:50 Uhr beim "Hallo-wach-Lauf" mitlaufen, der 35 Minuten dauerte. Nur E. war nicht dabei, weil sie ihre Mütze nicht fand. Die Mädchen liefen mit Frau Stuber, die Jungs mit Herrn Fochler in eine andere Richtung. Wir mussten 15 Minuten still sein und genossen die Morgenstimmung! Am Vormittag zerstörte dann Franz-Josef mit einem Mini-Basketball einen Spiegel im Zimmer. Um 10 Uhr gingen wir mit drei Leuten vom Landesbund für Vogelschutz in einen Wald, die uns über das Thema „Tiere im Winter“ unterrichteten. Wir erfuhren, dass Eichhörnchen bis zu 100 Verstecke für ihre Nüsse haben, und mehr als die Hälfte davon nicht mehr finden. Danach spielten wir, dass alle Eichhörnchen sind. Jeder bekam 15 Nüsse und musste sie verstecken; dann mussten wir warten und immer drei Nüsse in einer Minute wieder finden. Wer keine fand, durfte als Maus alle Verstecke ausräumen, die er finden konnte. Nach dem Mittagessen wanderten wir um 13:15 Uhr 6 Kilometer nach Spalt, es war sehr kalt, aber schönste Natur um uns herum, das Wetter stimmte und wir stapften alle durch den Schnee an der Rezat entlang. In Spalt machten wir eine Stadtrallye, die benotet wurde. Um 19:15 Uhr begann der Spieleabend, der bis 22:00 Uhr dauerte. Wir spielten Vier Gewinnt, Skippo, Tabu, Blockus und das Eimerspiel (Kübeln). (Simon Dröber, Simon Einsle, Julian Simm, Maxi Bauer, Justin Fiedler, Franz-Josef Dempfle)
Am Mittwoch, musste E. um 6:50 Uhr den „Hallo-wach-Lauf“ mit Herrn Fochler nachholen, während alle anderen schliefen bzw. faul im Bett lagen. Da vier Schüler verschlafen hatten mussten sie den Spieleraum aufräumen. Nach dem Frühstück gingen wir um 8:45 Uhr zum Bus, um nach Nürnberg zu fahren. Wir fuhren eine Stunde. Um 10:00 Uhr trafen wir uns zu einer Burgführung, die bis 12:30 Uhr dauerte. Es war sehr, sehr kalt und windig! Danach hatten wir 2,5 Stunden Freizeit um den Christkindelmarkt anzuschauen. Um 15.00 Uhr kamen wir alle zusammen um in den „Turm der Sinne“ zugehen. Dort angekommen konnten wir verschiedene Aufgaben zur Sinneswahrnehmung lösen, was sehr interessant war. Als wir um 17:00 Uhr wieder zum Bus liefen, schoben einige Jungs Autos den Berg hoch, weil sie im Schneechaos steckengeblieben waren. Nachdem wir eine halbe Stunde auf den Bus gewartet hatten, froren einige von uns gewaltig. Währenddessen saßen Frau Stuber und Herr Fochler gemütlich in einem Café nebenan. Als Herr Fochler Bescheid bekam, dass der Bus unterwegs sei, liefen wir trotz Schneesturm dem Bus einen Kilometer entgegen. Wir fuhren 1,5 Stunden wegen des schlechten Wetters mit dem Bus. Unten an der Burg angekommen, marschierten wir schnell den Berg hinauf, weil wir uns alle auf das Ritteressen freuten. Die Crew der Küche bereitete unsere Stube romantisch mit Kerzenschein vor. Es gab Schnitzel und Hähnchen mit Kartoffelsalat. Nachdem wir satt vom Essen waren, trafen wir uns eine viertel Stunde später oben im Spieleraum. Alle spielten beim Kübeln, Tabu XXL und Namen suchen mit, was sehr viel Spaß machte. (Lena, Tatjana, Louisa, Julia, Alica, Nina)
Donnerstag Eigentlich wollten wir um 7:00 Uhr aufstehen, doch als der Wecker klingelte blieben wir noch fünf Minuten liegen. Aus fünf Minuten wurde allerdings eine halbe Stunde und als wir auf die Uhr schauten sprangen wir hektisch aus den Betten und zogen uns so schnell wie möglich an. Wir stolperten die Wendeltreppe hoch und platzten mit roten Köpfen in den Speisesaal. Das Essen schmeckte wie immer super. Nach dem Essen hatten wir eine Stunde Freizeit, in der wir uns mit lustigen Spielen beschäftigten. Dann rannten wir die Wendeltreppe wieder nach unten und liefen zu unseren Zimmern um die Badesachen zu packen. Um 14:00 Uhr ging es ins Hallenbad. Es gab einen tollen Solebereich mit Salzwasserbecken, Dampfsauna und Whirlpool. Nach einer halben Stunde Busfahrt waren wir da. Im Schwimmbad wurden wir von Halbwüchsigen doof angemacht. Frau Stuber wollte uns helfen und wurde auch mit dummen Sprüchen attackiert. Sie holte sofort den Bademeister und alle flogen aus dem Entspannungsbereich heraus. Wir machten zum Abschluss ein Klassenfoto in Badehosen und Bikinis unter dem Schild „KINDER“. Die Rutsche war ziemlich lahm und die Jungs machten lustige Salti ins Wasser. Am Abend gab es ein leckere Tortellinis; anschließend folgte eine spannend-lustige Nachtwanderung mit Taschenlampen in den Wald. D.G. hatte große Angst und im Dunkeln war sowieso alles unheimlich. Doch auf Grund großer Überzeugungskraft ihrer Freunde ging sie doch mit. Es war sehr, sehr kalt. Langsam wurde der Weg immer schmaler und immer schmaler… Wir schüttelten Bäume und warfen Schneebälle und sangen „Oh Tannenbaum“ unter einem geschmückten Bäumchen. D.G. und J. durften Frau Stubers persönliche Handwärmer sein. Um 22:00 Uhr war Nachtruhe. Aber wer weiß ob es wirklich Nachtruhe war… (Daniela St., Daniela G., Selina, Annalena, Elisabeth, Mia)
Freitag
Um 6:00 Uhr mussten alle raus aus den Betten dann hatten wir eine halbe Stunde um zu packen und uns fertig zu machen. Dann ging es für manche im Schweinsgalopp zum Frühstück. Nach unserem letzten leckeren Morgenmahl packten wir uns warm ein und liefen den Berg hinunter zum Bus. Wir fuhren zum Hauptbahnhof in Georgensgmünd und schleiften unsere Koffer runter und wieder rauf aufs richtige Gleis. Dann kam der Zug und es wurde ruhiger, aber es blieb trotzdem lustig. Leider hatte unser Zug eine Verspätung von zehn Minuten, aber diese rasten genauso schnell an uns vorbei wie der Zug an der Landschaft. Lustig war, dass Herr Fochler und Frau Stuber im Zug noch ein bisschen kuschelten. Das fanden wir sehr gut, die Größe passt schließlich ganz gut… Dann waren wir auch schon in Kaufbeuren und glücklich wieder daheim zu sein, obwohl es einfach eine „geile“ Woche war, die die Klassengemeinschaft noch mehr zusammenschweißte! ENDE |
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