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Eine segensreiche Einrichtung

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Als „segensreiche Einrichtung" für Spätstar­ter bezeichnete Rektor Karlheinz Fünfer bei der Verabschiedung der 10.Klasse den M-Zug an Hauptschulen. Insgesamt 25 Schüler haben in diesem Jahr in Germaringen die Mittlere Reife erworben. Ein klassischer Spätstarter ist auch der Abschlussbeste Florian Einsle aus Westendorf.

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Über die Erfolge der M-Schüler an der Volksschule Germaringen freuen sich Andreas Roth (Klassleiter der M 10), Florian Einsle mit der besten Mittlere-Reife-Prüfung, Daniel Pokorny (M 9) mit dem besten QA der über 100 Teilnehmer und Rektor Karlheinz Fünfer.

 

Als „segensreiche Einrichtung" für Spätstar­ter bezeichnete Rektor Karlheinz Fünfer bei der Verabschiedung der 10.Klasse den M-Zug an Hauptschulen. Insgesamt 25 Schüler haben in diesem Jahr in Germaringen die Mittlere Reife erworben. Ein klassischer Spätstarter ist auch der Abschlussbeste Florian Einsle aus Westendorf.

„Wenn Spätstarter ihren Turbo einschalten, dann rollen sie das Feld rasch von hinten auf", lobte Schulleiter Fünfer bei der Ab­schiedsfeier im Germaringer Hof die Fort­schritte der M-Schüler. So war Florian Eins­le im Vorjahr bei der schulinternen QA-Wer­tung noch auf Rang 13 gelegen, doch bei den Prüfungen für die Mittlere Reife setzte er sich mit einem Schnitt von 2,13 jetzt ganz an die Spitze. Geradezu sensationell nimmt sich der Aufstieg von Jennifer Weiß aus, die zusammen mit Felix Hauser (Helmishofen) den zweitbesten M-Abschluss erreichte. Die junge Germaringerin lag ein Jahr zuvor bei der QA-Wertung auf Platz 36 noch im Mittelfeld.

Neben den Spätstartern werde der alternative Weg zur Mittleren Reife auch von Schülern gewählt, denen das Konzept der Hauptschule mit einer Mischform von Klass- und Fachleh­rern sowie einer starken Gewichtung der Er­ziehung besonders zusagt, stellte Fünfer fest. Die Schüler dürften stolz auf die er­brachten Leistungen sein und brächten alle Voraussetzungen mit, im Berufsleben die Gleichwertigkeit des M-Zugs unter Beweis zu stellen.

Klassleiter Andreas Roth, der auch die Orga­nisation der Prüfungen übernommen hatte, packte für seine bisherigen Schützlinge in einen Rucksack „Proviant" als Stärkung für den nächsten Lebensabschnitt ein. Dabei sollten unter anderem Weizenkörner symbolisch aufzeigen, dass die Saat durch die Mittlere Reife vorhanden ist.

Diese müsse im Beruf jetzt aufgehen.

Bürgermeister Hauser (Kaltental) gab sich als Sprecher des Schulverbandes überzeugt, dass die jüngsten Investitionen der Mit­gliedsgemeinden für die Germaringer Schule richtig angelegt seien. Auch die stellver­tretende Elternbeiratsvorsitzende Gertrud Romer fand lobende Worte für das Engagement der Schüler und Lehrkräfte.

Noch einmal mächtig ins Zeug gelegt hatten sich die Schulabgänger bei der Ausgestaltung der Entlassfeier. Eine sehr anspruchsvolle Präsentation rief die Abschlussfahrt in die Toscana in Erinnerung, in einem Quiz wurde das Insiderwissen der Lehrkräfte über die M 10 getestet. Bei den Darbietungen der Schulband unter Leitung von Fachlehrer Jung gaben einige Abgänger ihre Abschieds­vorstellung. Auch der ökomenische Gottes­dienst in der Wendelinskirche mit den Pfar­rern Dr. Gaida und Krikkaj wurde von den Schülern sehr aktiv mitgestaltet.

Große Erwartungen setzt die Hauptschule Ger­maringen schon jetzt auf die Abschlussklassen im Schuljahr 2006/2007. Angeführt von Daniel Pokorny aus Ketterschwang (Notenschnitt 1,44) und Maximilian Vater aus Westendorf (1,55) haben diese Schüler bei den diesjährigen QA-Prüfungen der 9. Jahrgangs­stufe als externe Teilnehmer ein vorzügli­ches Gesamtergebnis hingelegt. Dies lässt für das M-Finale einiges erhoffen.