Chancen und Gefahren des Internets
"Ich möchte euch davor bewahren, durch eigene Fehler im Internet zu lernen, da die Folgen sehr schlimm sein können", so erklärt Klassenlehrer und Fachberater für Informatik Andreas Roth den aufmerksamen Schüler den Grund für seinen Vortrag. Von der fünften bis zur 7. Klasse erfahren die Schüler dabei, worauf sie im Internet achten müssen. Wichtig ist Roth dabei, den Schüler zunächst auch deutlich zu machen, dass das Internet große Chancen bietet und dass das Internet nicht schlecht gemacht werden soll. Allerdings "stehen im Internet auch keine Warnschilder, die dich darauf aufmerksam machen, dass du jetzt gleich betrogen wirst" und deswegen sei es für die Schüler wichtig, auch die Gefahrenquellen zu kennen. Der Bogen spannt sich dabei, von der scheinbar harmlosen Gefahr der Falschinformation, über Betrug, pornographische und gewalthaltige Inhalte, Rechtsextremismus, Probleme mit dem Urheberrecht, Gefahren durch Chat und Instant Messaging sowie Urheberrechtsverletzungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das sogenannte Cyberbullying. Das sei kein harmloses Kinderspiel und könne schwerwiegende Folgen nicht nur für die Opfer haben. Roth legt dabei jeder Klasse ans Herz, in ihrer Klasse die Selbstverpflichtung zu unterschreiben und im Klassenzimmer auszuhängen. Mit dieser Selbstverpflichtung, verpflichten sich die Schüler zu fairem Umgang sowohl im Klassenzimmer als auch im www. Darüberhinaus sollen sie auch hinsehen und aktiv werden, wenn sie merken, dass andere von Cyberbullying betroffen sind. Am Ende des Vortrages bekommen die Schüler ein Merkblatt, auf dem die wichtigsten Verhaltenstipps zusammengefasst sind. Der Pädagoge hofft durch seinen Vortrag und die anschließende unterrichtliche Nachbereitung in den Klassen, die Schüler einen Schritt weiter zu fairem und kompetenten Umgang mit dem und im Internet voranzubringen.
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