Personeller Umbruch
Die Volksschule Germaringen steckt mitten in einem personellen Umbruch. Nach dem Hausmeisteramt gibt es nun auch einen Wechsel im EDV-Bereich. Der langjährige Systembetreuer Dieter Schütz geht in den Ruhestand, die Nachfolge tritt dessen Wunschkandidat Andreas Roth an.
Die Volksschule Germaringen steckt mitten in einem personellen Umbruch. Nach dem Hausmeisteramt gibt es nun auch einen Wechsel im EDV-Bereich. Der langjährige Systembetreuer Dieter Schütz geht in den Ruhestand, die Nachfolge tritt dessen Wunschkandidat Andreas Roth an.
Schütz war zugleich 14 Jahre lang als Fachbetreuer Informatik für das Staatliche Schulamt Ostallgäu ein gefragter Mann bei den Volksschulen von Buchloe bis Pfronten. Auch für diese Aufgabe wurde Lehrer Andreas Roth als Nachfolger benannt.
Bei der offiziellen Verabschiedung war Rektor Karlheinz Fünfer voll des Lobes über den „überdimensionalen Einsatz" des scheidenden „Urgesteins". Schütz sei ein hochmotivierter Lehrer und Kollege gewesen. Dies gelte für den Unterricht ebenso wie für das starke erziehliche Engagement über die eigene Klasse hinaus. Für die Fachräume, mit denen er zu tun hatte - von Physik, Werken bis hin zum Computer - habe er durch ein Höchstmaß an Verantwortungsbereitschaft bestochen. Den EDV-Bereich habe Schütz von der „Pike auf" aufgebaut. Was der Systembetreuer hier qualitativ und zeitlich beim Ausbau und der Pflege - auch in den meisten Ferien - geleistet habe, werde sich nie beschreiben oder berechnen lassen.
Die Verdienste der scheidenden Lehrkraft würdigte auch Bürgermeister Kaspar Ragermit einem Abschiedsgeschenk. Schütz habe dem Schulverband durch seine selbstlosen Eigenleistungen und die preisgünstigen Besorgungen dem Schulverband viel Geld gespart. Die Kollegen bereiteten ihrem „Original" einen humorvollen und zugleich rührenden Abschied. Neben Schütz verlassen sieben weitere Lehrkräfte aus unterschiedlichen Gründen die Volksschule Germaringen. Andreas Roth ist als neuer Systembetreuer durch die Nachrüstung im Computerbereich bereits alle Hände voll zu tun.
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